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Die Damen vom ATSV Güstrow absolvierten am Wochenende ihren vorletzten Punktspieltag in Rostock. Die Gegner, die laut Tabelle weit hinter Güstrow liegen, hießen Stralsunder HC und Schweriner SC. Somit wurden 2 Siege als Ziele gesteckt.
Gegen den ersten Gegner, Stralsunder HC kam es nach einem verschlafen Start erst verspätet zu der 1:0 Führung durch ein Eckentor von Anett Heinrich. Dieses war auch das einzige Eckentor von insgesamt 7 heraus gespielten Ecken. Mit der unterschätzten Stärke der Stralsunder, besonders des Torwarts, waren die Güstrower überfordert und konnten somit die zahlreichen Chancen nicht nutzten. Der 1:1 Ausgleich musste dementsprechend folgen. Er ergab sich aus einer Freistoßsituation der Stralsunder und endete mit einem nicht sehbaren Stecher in dem Tor von Melanie Voigt. Dies war auch der Halbzeitstand.
Auch in der zweiten Halbzeit ließ die Unkonzentriertheit nicht nach. Viele Stoppfehler und Fehlpässe schlichen sich ein und so war es erstaunlich, dass der 2:1 Siegtreffer der Güstrower durch einen Konter von Julia Frase in das gegnerische Tor fand. Mit sehr viel Glück war dieses auch der Entstand.
Das zweite Spiel wurde gegen den Schweriner SC bestritten. Mit einer neuen Taktik wurde begonnen, doch diese wurde schnell wieder abgelegt, denn so ereigneten sich Torchancen für die Schwerinerinnen. Doch auch die alte Taktik brachte nichts. Bei den Güstrowerinnen kam es zu keinem Spielaufbau und auch die Fehler aus dem ersten Spiel konnten nicht abgelegt werden. Doch mit viel Glück kam es zu dem 1:0 Führungstreffer durch Stefanie Schade.
Kurz darauf kam es jedoch zu 2 Treffer für Schwerin, ein Tor davon durch eine kurze Ecke.
Somit hieß der Halbzeitstand 1:2.
Kurz nach Wiederanpfiff gelang durch ein Eckentor von Lisa Pillat der Ausgleich.
Doch irgendwie war der Wurm in diesen beiden Spielen, denn die starke Schweriner Mannschaft schaffte es erneut in Führung zu gehen. Einen Rückstand aufzuholen fällt immer schwer, doch durch die wiedergekehrte Eike Liefke konnte kurz vor Spielende ein Konter begonnen werden, der mit einen guten Pass auf Ina Necker im Tor beendet wurde.
Obwohl beide Mannschaften 9 Punkte hinter Güstrow lagen, konnten die Barlachstädter ihre guten Leistungen aus den vorherigen Spieltagen nicht fortsetzten und absolvierten ihren schlechtesten Spieltag der Saison.
Es spielten für Güstrow: Melanie Voigt, Julia Noske, Julia Frase (1), Anett Heinrich (1),
Lisa Pillat (1), Stefanie Schade (1), Eike Liefke, Beatrice Kalwait, Ina Necker (1)
VON: BEATRICE KALWAIT |